Innerhalb des Christentums gibt es eine ausgeprägte Kontroverse darüber, was Jakobus Worte, „der Glaube ohne Werke ist tot“, zu bedeuten haben. Viele gehen davon aus, dass wir allein durch den Glauben an Jeschua gerettet sind. Grundsätzlich ist diese Annahme auch richtig. Allerdings sollten wir uns dazu einmal anschauen, was mit dem Glauben gemeint ist. Dabei sehen wir deutliche Parallelen zur Kindererziehung. Jakobus Worte: Der Glaube ohne Werke ist tot Schauen wir uns zunächst die Worte an, die der Apostel Jakobus in seinem Brief an die Gemeinde schrieb. Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten? (Jakobus 2,14; SLT) Zunächst stellte Jakobus die Frage, ob ein Glaube ohne Werke überhaupt retten kann. Um besser zu verstehen, was er meinte, schauen wir uns einmal die hier verwendeten griechischen Worte für Glauben und Werke an. Im Grunde bedeutet Jakobus Frage nichts weiter, als dass er davon ausgeht, dass unserem Vertrauen in Gott auch Taten folgen müssen. Denn der Glaube ohne Werke ist tot. So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot. (Jakobus 2,17; SLT) Der Apostel gibt […]