Granatapfel & Trauben – zwei Früchte voller Leben, Fülle und Verheißung

Es gibt Lebensmittel, die wir einfach essen – und es gibt Lebensmittel, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Der Granatapfel und die Traube gehören für mich eindeutig zur zweiten Gruppe.
Beide gehören zu den sieben Arten des Landes Israel, den Schiv’at HaMinim (שבעת המינים), die Gott in 5. Mose 8,8 ausdrücklich nennt.
Das ist doch Grund genug, die Früchte selbst mal unter die Lupe zu nehmen und auch mit unseren Kindern auf die Suche zu gehen, was Gott in diese Früchte so Besonderes hineingesteckt hat. Oder?
„… ein Land von Weizen und Gerste, von Weinstöcken, Feigenbäumen und Granatbäumen; ein Land von Ölbäumen und Honig.“
5. Mose 8,8
Wir wollen uns auch noch mit den anderen Früchten beschäftigen, aber heute legen wir unser Augenmerk auf die Trauben und den Granatapfel. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich Gott seine Schöpfung gestaltet hat: Die Traube wächst in einer Gemeinschaft vieler kleiner Früchte an einer Rebe. Der Granatapfel dagegen verbirgt unter seiner festen Schale eine erstaunliche Fülle leuchtender Kerne.
Beide erzählen auf ihre Weise von Fülle – und beide laden uns ein, genauer hinzusehen.
Wir wollen die Früchte genauer unter die Lupe nehmen, uns einen Überblick verschaffen und einen tieferen Blick in die heilige Schrift werfen. Wir wollen sehen, was Granatapfel und Trauben geistlich wie auch physisch so hergeben.
Der Granatapfel – רִמּוֹן Rimon

Auf Hebräisch heißt der Granatapfel:
רִמּוֹן – Rimon
Die Gematria, also der Zahlenwert der hebräischen Buchstaben, beträgt:
ר = 200 + מ = 40 + ו = 6 + ן = 50 → 296
Gematria sollte man dabei nicht wie einen geheimen Bibelcode behandeln. Sie ist vielmehr eine traditionelle jüdische Methode, Verbindungen zwischen Wörtern und Gedanken zu entdecken. (Damit beschäftigen wir uns jetzt auch nicht weiter. Es ist einfach nur eine spannende Information.)
Besonders bemerkenswert beim Granatapfel ist seine Fülle an Kernen. Das wird auch in der Überlieferung diskutiert.
Der Talmud greift das Bild des Granatapfels auf und sagt sinngemäß, dass sogar die „Leeren“ Israels, also die Sünder unter Israel, voll von Mizwot seien, so voll wie ein Granatapfel (Eruvin 19a, Bezug nehmend auf Hohelied 6,7).
Auf unsere Familien übertragen:
Manchmal sehen wir von außen nicht, was Gott bereits in einen Menschen hineingelegt hat. Wie beim Granatapfel ist die Kerne so sind die guten Taten und Eigenschaften unter der harten Schale verborgen.
Gerade bei unseren Kindern können wir schnell auf das schauen, was noch nicht klappt. Der Granatapfel lädt uns ein, nach den vielen kleinen „Kernen“ zu suchen. Was sehen wir bei genauerem Hinsehen in ihnen? Hilfsbereitschaft, Empathie, Mut, Durchhaltevermögen, Willensstärke, Gerechtigkeitssinn?
Hat ein Granatapfel wirklich 613 Kerne?
Vielleicht hast du schon gehört, ein Granatapfel habe 613 Kerne, entsprechend den traditionell gezählten 613 Geboten der Torah.
Das ist ein schönes Symbol – botanisch jedoch keine feste Eigenschaft. Die Zahl der Kerne variiert. Die ältere talmudische Aussage spricht vielmehr davon, dass der Granatapfel voll von Kernen ist; die konkrete Verbindung zu 613 findet sich nicht so in der Gemara.
Das macht die Geschichte für Kinder sogar spannender:
Zählt doch einmal selbst!
Erforsche MIT deinen Kindern den Granatapfel. Hier findest du einige Ideen. Und natürlich im weiteren Text verlauf.
Der Granatapfel in der Bibel

In 2. Mose 28,33–34 finden wir Granatapfel-Verzierungen am Gewand des Hohenpriesters. Später schmücken Granatäpfel sogar die Säulen des Tempels (1. Könige 7). Im Hohelied wird der Granatapfel als Bild der Schönheit verwendet.
Und natürlich gehört er zu den Früchten, welche die Kundschafter aus dem Land mitbringen:
Und sie kamen bis in das Tal Eschkol und schnitten dort eine Weinrebe ab mit einer Weintraube und ließen sie zu zweit an einer Stange tragen, dazu auch Granatäpfel und Feigen. 4. Mose 13,23
Der Rimon begegnet uns, wie du siehst, an erstaunlichen Stellen, drei von ihnen wollen wir uns etwas näher ansehen.
Was können wir vom Granatapfel lernen?
Harte Schale – viele Kerne
Schneidest du einen Granatapfel auf, kommt etwas zum Vorschein, das vorher verborgen war: eine unglaubliche Fülle.
Wahrer Reichtum muss nicht von außen sichtbar sein.
- Ein Mensch kann still sein und trotzdem voller Gedanken stecken.
- So manche Begabungen verstecken sich manchmal hinter Schwierigkeiten.
- Ein scheinbar gewöhnlicher Tag kann voller kleiner Segnungen sein.
Aufgabe: Schau noch einmal hin und suche die Fülle in deinem Kind, in deinem Alltag. Vielleicht entdeckst du sie so auch mehr und mehr in deinem Leben.
In der Bibel verbindet der Granatapfel Fülle, Schönheit, Priestertum und Heiligtum.
Seine vielen Kerne machen ihn zu einem passenden Bild für ein Leben, das mit Gutem gefüllt ist.
Wie oben erwähnt, sehen einige Gelehrte die Kerne als Symbol der Mitzwot (Gebote), die ein Hebräer getan hat, bzw. die, welche wenige Gebote erfüllt haben, sind so voll von diesen Taten wie ein Granatapfel von seinen Kernen.
(vgl. Eruvin 19a; zum Hohelied 6,7).
Gute Taten
Gott möchte nicht nur einzelne gute Taten in uns finden, sondern eine Fülle. Unser Leben darf immer mehr angefüllt sein mit seinen Weisungen, mit Barmherzigkeit und Werken, die ihm Ehre machen. Wie die vielen leuchtenden Kerne unter der Schale können auch viele kleine, oft verborgene Taten zusammen eine wunderschöne Fülle ergeben.
Der Granatapfel am Gewand des Hohenpriesters
Und [unten], an seinem Saum, sollst du ringsum Granatäpfel anbringen aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und ringsum goldene Schellen zwischen ihnen; es soll eine goldene Schelle sein, danach ein Granatapfel, und wieder eine goldene Schelle, danach ein Granatapfel, ringsum an dem Saum des Obergewandes. Und Aaron soll es tragen, wenn er dient, und sein Klang soll gehört werden, wenn er in das Heiligtum hineingeht vor den HERRN und wenn er hinausgeht, damit er nicht stirbt.
2. Mose 28,33–35
Granatäpfel und Glöckchen wechselten sich ab.
Wenn der Hohepriester seinen Dienst im Heiligtum versah, war der Klang der Glöckchen zu hören
Der Hebräerbrief beschreibt Jeschua als unseren Hohenpriester nach der Ordnung Melchisedeks (Hebräer 5,6; 7,17). Die Schrift sagt zwar nicht ausdrücklich, dass die Granatäpfel an Aarons Gewand Israel oder die Kinder Gottes darstellen. Als Bild lässt sich aber fragen: Könnten wir uns darin wiedererkennen – als die kostbare „Frucht“, die unser Hohepriester in die Gegenwart Gottes mitnimmt? Er kennt die Seinen, hört sie und trägt sie vor Gott. Unser Leben soll dabei nicht stumm und fruchtlos bleiben, sondern durch seine Früchte gewissermaßen hörbar werden und von der Güte Gottes erzählen.
Der Granatapfel im Heiligtum
Noch einmal begegnen uns Granatäpfel am Haus Gottes: Hunderte von ihnen schmückten die Kapitelle der Säulen des salomonischen Tempels (1. Könige 7,18). Auch hier wird die Fülle zur Zierde des Heiligtums. Das eröffnet für uns als Menschen, die im Neuen Testament selbst als Gottes Tempel und als „lebendige Steine“ seines geistlichen Hauses bezeichnet werden (Petrus 2,5) eine wunderschöne Verbindung.
Wir dürfen wie Granatäpfel an seinem Haus sein – voller Frucht und zugleich zu seiner Zierde. Nicht weil unsere guten Werke uns selbst groß machen, sondern weil ein Leben voller Liebe, Treue, Barmherzigkeit und Gehorsam sichtbar macht, wem dieses Haus gehört.
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 1. Korinther 3,16
Was steckt im Granatapfel?
Auch im Physischen lohnt sich das Hinschauen. Der Granatapfel hat unserem Körper einiges zu geben: Er liefert unter anderem Ballaststoffe, Kalium, Vitamin C, Vitamin K und Folat; außerdem enthält er verschiedene Pflanzenstoffe.
Pro 100 g werden beispielsweise rund 4 g Ballaststoffe, 236 mg Kalium und 10 mg Vitamin C angegeben.
Ballaststoffe unterstützen eine normale Verdauung und tragen zur Sättigung bei. Kalium ist unter anderem für die normale Zellfunktion und elektrochemische Vorgänge im Körper wichtig. Vitamin C unterstützt unter anderem die Kollagenbildung, wirkt als Antioxidans, spielt für das Immunsystem eine Rolle und verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen.
So sieht Gottes Ernährungsplan für uns aus. gesund, lecker und vielseitig. Mehr findest du auch in unserem Artikel zu den Linsen oder den Grundlagen biblischer Ernährung.
Lass uns nun noch die Traube bzw. den Weinstock genauer unter die Lupe nehmen. .
Die Traube – גֶּפֶן Gefen

Das hebräische Wort, das uns in 5. Mose 8,8 begegnet, lautet:
גֶּפֶן – Gefen
Genauer bezeichnet Gefen den Weinstock bzw. die Weinrebe.
Die Gematria beträgt: ג = 3 + פ = 80 + ן = 50 → 133
Schau dir mit deinem Kind einmal eine Weinrebe an.
Eine einzelne Traube ist klein. Doch viele Trauben zusammen bilden eine prächtige Traube – und viele Trauben wachsen an derselben Rebe.
Darin steckt ein wunderbares Familienbild:
Wir müssen nicht alle gleich sein, um zusammenzugehören.
Jeder trägt etwas bei. (Den Haushalt bewältigen 1 – Wenn Kinder helfen)
Am Weinstock bleiben, wachsen und Frucht bringen

Vielleicht ist die Traube eine der Früchte, um unseren Kindern zu erklären, was es bedeutet, mit Jeschua verbunden zu leben.
Denn Jeschua benutzt selbst das Bild eines Weinstocks:
„Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.“
Johannes 15,4
kurz darauf folgt:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben … denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“
vgl. Johannes 15,5
Schon in den Schriften wird Israel mehrfach mit einem Weinstock oder Weinberg verglichen, etwa in Psalm 80 und in Jesaja 5,7 Jeschua greift also ein bereits bekanntes biblisches Bild auf und bezeichnet sich selbst als den „wahren Weinstock“.
Was bedeutet es, am Weinstock zu bleiben?
Eine abgeschnittene Rebe kann noch eine Weile grün aussehen. Aber sie kann sich nicht selbst versorgen.
Sie braucht den Weinstock, der sie mit Wasser und lebenswichtigen Stoffen versorgt. Nur so können Trauben entstehen und wachsen. Genau dieses Bild verwendet Jeschua:
Frucht entsteht nicht zuerst durch Anstrengung, sondern aus Verbindung. So praktisch wie Jeschua seine Jünger und uns lehrt, so können wir es auch mit unseren Kindern tun.
Nimm mit deinen Kindern einmal eine Weinrebe in die Hand.
Ich muss nicht versuchen, aus eigener Kraft immer „gut“ zu sein. Ich darf lernen, bei Jeschua zu bleiben, auf seine Worte zu hören und ihm zu vertrauen.
Das verändert auch die Frage, die wir ihnen stellen. Nicht nur:
„Welche guten Früchte musst du hervorbringen?“
sondern zuerst:
„Wie kannst du heute mit Jeschua verbunden bleiben?“
Deine Kinder haben bestimmt einige Ideen.
Warum schneidet ein Weinbauer eine gesunde Rebe zurück?
Hier wird Johannes 15 besonders spannend.
Jeschua sagt, dass sein Vater der Weingärtner ist. Eine fruchttragende Rebe wird gepflegt beziehungsweise zurückgeschnitten, damit sie mehr Frucht trägt.
Das erscheint Kindern zunächst vielleicht merkwürdig:
Warum etwas abschneiden, das doch wächst?
Weinreben wachsen sehr kräftig. Würde ein Weinbauer einfach alles wachsen lassen, könnte die Pflanze viel Energie in lange Triebe und üppiges Blattwerk stecken. Deshalb gehört gezielter Rebschnitt zu einer guten Pflege des Weinstocks.
Der Weingärtner unterscheidet also:
Was soll bleiben? Was muss weg? Wo soll die Kraft der Pflanze hingehen?
Lasst uns das auf unsere Familie übertragen.
Was wächst in meinem Leben – aber hilft mir nicht dabei, gute Frucht zu bringen?
Was können wir aussortieren? Was zieht unnötige Kraft?
Vielleicht ist es zu viel Bildschirmzeit.
Vielleicht ein Verhalten, das andere verletzt, oder Unversöhnlichkeit.
Vielleicht sind unsere Tage einfach so voll, dass kaum noch Ruhe für Gebet, Torah und Familie bleibt.
Nicht alles, was „wächst“, muss wachsen dürfen.
Manchmal bedeutet gute Pflege auch Begrenzung.
Was brauchen Trauben, damit sie gute Früchte tragen?
Ein Weinberg braucht Geduld.
Der Weingärtner pflanzt nicht heute und erntet morgen. Reben brauchen einen geeigneten Standort, Sonne, Wasser, einen gepflegten Boden, Unterstützung und regelmäßigen Schnitt. Und dann braucht es Zeit.
Wir müssen auch nicht jetzt und heute alles können. Gott lässt uns wachsen. Unsere Aufgabe ist es, verbunden zu bleiben.
Und durch die Prozesse zu gehen, in die uns der gute Gärtner steckt.
Dann kann aus einem kleinen Anfang mit der Zeit Frucht entstehen.
Vielleicht könnt ihr gemeinsam überlegen:
Was ist die „Sonne“ in meinem Glaubensleben?
Was stärkt mich?
Was müsste weniger werden?
Wo sehe ich gerade Wachstum?
Welche Frucht wünsche ich mir in meinem Leben?
Von der Traube zum Wein – Verwandlung braucht Zeit

Noch etwas Faszinierendes können Kinder an der Traube entdecken:
Eine Weintraube bleibt nicht einfach eine Weintraube.
Sie kann zu Saft, Rosinen, Essig – oder Wein werden.
Beim Wein werden die Trauben geerntet und gepresst. Hefen verwandeln Zucker während der Gärung unter anderem in Alkohol und Kohlendioxid. Danach braucht Wein wiederum Zeit.
So entsteht aus einer kleinen Frucht etwas völlig Neues.
Wenn wir dieses Bild übertragen, sehen wir:
Gott arbeitet nicht nur mit fertigen Menschen. Er verändert uns.
Manchmal durch Druck, manches braucht Geduld, und ab und zu bedarf es einfach viel Zeit.
Was steckt in Trauben?
Trauben bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und liefern Kohlenhydrate bzw. natürlichen Fruchtzucker. Sie enthalten außerdem kleinere Mengen verschiedener Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe; die genaue Zusammensetzung hängt unter anderem von Sorte und Anbau ab. USDA-basierte Daten nennen unter anderem Kalium und Mangan sowie geringe Mengen Ballaststoffe.
Besonders interessant sind zudem die Polyphenole der Traube. Statt Kindern daraus eine komplizierte Ernährungslektion zu machen, können wir es einfacher formulieren:
„Sogar in die Schale der Traube hat Gott wertvolle Inhaltsstoffe gelegt. “
Und dann können wir gemeinsam staunen.
Zwei Früchte – zwei Botschaften
Durch den Granatapfel lernen wir:
In dir kann viel mehr stecken, als man von außen sieht.
Durch die Traube lernen wir:
Gemeinsam können viele kleine Früchte eine wunderbare Fülle bilden.
Der Granatapfel lädt uns zum Entdecken des Verborgenen ein. Zum Tun der guten Taten und Gott dadurch die Ehre geben.
Die Weinrebe erzählt von Wachstum, Verbindung, das Unnötige loslassen und Fruchtbarkeit.
Und beide gehören zu jenem Land, das Gott in 5. Mose 8 als ein Land guter Gaben beschreibt.
Traube und Granatapfel mit deinen Kindern entdecken
Stell einfach Granatapfel und Trauben auf den Tisch und genießt die Zeit, entdeckt gemeinsam.
Ihr könnt einen Granatapfel öffnen und schätzen, wie viele Kerne darin sind. Zählt anschließend einen Teil davon und sprecht darüber: Weshalb könnte der Granatapfel als Bild für viele gute Taten verwendet werden? Danach könnt ihr eine Traube untersuchen: Wie viele einzelne Beeren hängen zusammen? Wo ist der Stiel? Wie sieht eine Weinrebe aus?
Dann schlagt gemeinsam 5. Mose 8,7–10 und 4. Mose 13,23 auf.
„Was können wir über Gott lernen, wenn wir anschauen, wie unterschiedlich er diese beiden Früchte geschaffen hat?“
Es gibt darauf nicht nur eine richtige Antwort. Gerade das Gespräch ist so wertvoll.
Hier sind aber auch noch Arbeitsblätter zum Entdecken der Früchte. Besonders Sukkot, “das Erntefest”, bietet sich an, mit den Kindern ein kleines Projekt zu den Früchten durchzuführen.
Für Groß (3-5 Jahre)

und Größer (6-12 Jahre)
Oder nehmt euch eine dieser Bibelstellen vor, lest sie gemeinsam und sprecht darüber, macht ein Quiz dazu oder malt einfach ein schönes Bild.
Psalm 104,14–15: Wer lässt Pflanzen wachsen und Nahrung entstehen?
5. Mose 8,7–10: Welche Lebensmittel nennt Gott bei der Beschreibung des guten Landes?
4. Mose 13,23: Was bringen die Kundschafter zurück?
2. Mose 28,33–34: Wo taucht der Granatapfel überraschenderweise auf?
1. Könige 7,18–20: Wo finden wir Granatäpfel am Tempel?
Hohelied 4,3 und 6,7: Mit welchem Bild wird der Granatapfel verbunden?
Nun noch ein paar familientaugliche Rezepte:
Drei einfache Familienrezepte

1. Granatapfel-Joghurt mit Nüssen
Naturjoghurt mit Granatapfelkernen, gehackten Walnüssen und etwas Zimt vermischen. Wer zusätzliche Süße möchte, kann ein wenig zerdrückte Dattel dazugeben.
2. Trauben-Käse-Spieße
Abwechselnd Trauben, Käsewürfel und Gurkenstücke auf kleine Spieße stecken. Natürlich könnt ihr auch nach Belieben variieren.
3. Israelischer Granatapfel-Trauben-Salat
Du brauchst Gurken, halbierte Trauben, Granatapfelkerne, Petersilie oder Minze, Walnüsse oder Kichererbsen und etwas Olivenöl. Alles vermischen und mit Zitronensaft und Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.
Damit habt ihr sogar mehrere der sieben Arten auf einem Teller. Wenn ihr dazu beispielsweise Vollkornbrot und einige Datteln reicht, habt ihr beinahe alle 7 komplett.
Ihr seht, es steckt jede Menge in diesen einfachen Früchten. Habt viel Freude beim Ausprobieren all der Ideen mit euren Kindern.

einfach gesegnet und reich beschenkt
