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4 Comments

  1. Lolita Erhard
    11. Dezember 2025 @ 23:14

    gaaaaanz wunderbar geschrieben!

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    • Marco
      12. Dezember 2025 @ 8:39

      Vielen Dank. Es freut mich sehr, wenn unsere Arbeit dir ein Segen ist, Lolita.

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  2. Dominique
    28. Januar 2026 @ 9:23

    Guten Tag,
    ich bin soeben auf diesen Artikel gestoßen und er hat einige Fragen aufkommen lassen. Ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, ob ich als Christ Weihnachten feiern darf. Jude, Christ, da entsteht schon die erste Frage, denn ist es nicht egal wie ich die Bibel auslege oder wo ich den Schwerpunkt lege, sind nicht die Inhalte für jeden Menschen gleich? So auch die biblischen Feste, die Gott für uns vorgesehen hat und die zumindest im Christentum aus meiner Sicht keine Beachtung finden. Nun zurück zu Weihnachten: Mich würde interessieren wie Sie als Autor in der Weihnachtszeit leben, weil es genau das ist, was ich nicht greifen kann. Meine erste Auslegung war, dass ich Weihnachten feiere, wie ich es traditionsgemäß in meiner christlichen Familie kennengelernt habe: Gottesdienst, Essen, Singen, Geschenke. Dann habe ich geheiratet, musste meine Weihnachtsbräuche zurückstellen und die meines Ehepartners annehmen, die noch etwas weiter entfernt sind von der Weihnachtsgeschichte. Zumindest der Gang zum Gottesdienst ist mir erhalten geblieben. Gedanklich war ich der Meinung, dass ich für mich entscheide, was Weinachten für mich bedeutet und dieses Wissen aus reiner Überzeugung würde ausreichen, um dieses Fest mit den eigenen Traditionen feiern zu können. Dazu gehört auch ein Weihnachtsbaum. Nun frage ich mich: Ab wann beginnt der Götzendienst? In der Tat müssen wir nicht darüber sprechen, ob es sinnvoll oder nachhaltig ist, eine Tanne zu schlagen und für 4 Wochen ins Wohnzimmer zu stellen, aber wenn ich es tue, ist dann nicht auch ein Herz aus Holz oder der Teelichthalter aus Keramik ein Götze, der als Deko dient? Ist das auch nicht erlaubt? Ich frage nicht vorwurfsvoll, sondern weil es mich interessiert und ich lernen möchte.

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    • Marco
      29. Januar 2026 @ 9:53

      Hallo Dominique,

      danke für deinen Kommentar. Ich verstehe, was dich bewegt. Es ist tatsächlich nicht immer leicht, zu unterscheiden, was gut ist, was okay ist und was gar nicht geht.

      Doch bei allem gibt es einen wichtigen Grundsatz. Alles hängt von deiner Absicht ab.

      Ich denke, bei einem Weihnachtsbaum gibt es kaum andere Absichten als eben, das Fest zu feiern. Bei einem neutralen Kerzenständer sieht das anders aus. Warum solltest du kein Kerzenlicht genießen dürfen? Oder andere Deko im Haus haben?

      Dennoch tickt da jeder anders. In der Anfangszeit meines Glaubens habe ich mich von allem Weihnachtlichen komplett ferngehalten. Kein Lebkuchen, keine Kerzen, keine Nadelholz-Deko etc. Ich brauchte diesen Abstand, weil diese Dinge mich immer wieder in die weihnachtliche Stimmung versetzt haben. Inzwischen ist diese Verbindung weg und ich kann auch einmal einen Keks oder Lebkuchen genießen, ohne den Weihnachtsmann zu erwarten :). Meine Frau dekoriert das Haus dezent winterlich und es ist ok.

      Auch du wirst mit der Zeit deinen Weg ausloten, bei dem du Frieden verspürst.

      Schalom,
      Marco

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