Jonathans Geschichte
Die erstaunliche wahre Geschichte der Makkabäer
Von Heidi Cooper,
übersetzt von Sonja (Torah-in-Family.de)
Ein Teil für jeden der 8 Chanukka Tage
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Mein Name ist Jonathan. Ich habe vier Brüder: Simeon, Eleasar, Jochannan und Judas. Als ich jung war, kamen schreckliche Zeiten über unser Volk. Man verbot uns, die Weisungen Gottes und die Thora unserer Väter zu befolgen.
Ein starker und mächtiger, aber hoffnungslos böser König namens Antiochus Epiphanias kam an die Macht. Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen…
Mein Bruder Judas stürmte durch die Tür.
„Vater, hast du schon die Neuigkeiten gehört? Der schöne Leuchter und all die wunderbaren Dinge im Tempel sind weg!“
„Ja, Judas. Ich habe es gehört.“ Matthias, mein Vater, blickte auf und ich konnte sehen, dass er weinte.
„Ich fürchte, dass unserem Volk schlimme Zeiten bevorstehen. Viele Menschen sind Gott untreu geworden. Gott warnte uns vor dem Fluch, wenn wir seinen Weisungen nicht gehorchen, doch nur wenige Menschen halten sich an sein Wort. Wenn doch nur alle Menschen sehen könnten, dass die kostbaren Gebote Gottes, Leben und Glück bringen. Diese Gebote lehren uns, einander zu lieben und unseren Schöpfer zu verehren.“
Auch ich begann zu weinen, als ich meinen Vater so traurig sah.
Die Tage vergingen, es erreichte uns die Nachricht, dass Antiochus alle Gesetze der Thora außer Kraft gesetzt hat, niemand durfte mehr der Thora folgen. Er führte Götzendienst und heidnische Praktiken im ganzen Land Israel ein.
Zum Beispiel hatte die Familie am Ende der Straße einen kleinen Jungen namens Kaleb geboren. Sie beschnitten ihn am achten Tag, so wie es die Thora vorschreibt. Doch schon kamen Soldaten, um sie zu holen, weil sie der Thora treu blieben.
Es war grausam, leider hörte mein Vater es nicht rechtzeitig, um ihnen zu helfen.
Doch nun versammelte er meine Brüder und mich und wir fasteten. Ich war hungrig, aber ich wusste, es gab wichtigeres als Essen. Wir beteten, bekannten die Sünden und flehten Gott an, unser Volk zu retten.
Als wir das Fasten brachen und endlich wieder begannen, Brot zu essen, sah ich diesen Blick im Gesicht meines Vaters.
Ich werde ihn nie vergessen, er war entschlossen, sein Gesicht war wie versteinert, und er sagte einfach: „Jungs, wir werden Gott treu bleiben und ihm gehorchen, egal, was passiert.“
Am nächsten Tag half ich, Lebensmittel auf die Esel zu laden; Trockenfrüchte, Kuchen und Wein in einem Ziegenfell sowie einige Decken.
Wir machten uns auf die Reise nach Jerusalem. Ich war beunruhigt. War es dort nicht gefährlich? Würde es dort nicht Ärger geben? Hatten sie dort nicht schon ein Schwein auf dem Altar geopfert? Mir schauderte bei dem Gedanken. Was hatte sich mein Vater dabei gedacht?
Als wir Jerusalem vor uns am Horizont aufsteigen sahen, begann mein Vater stolz, die
Wallfahrtslieder zu singen.
„Lobt den HERRN! Lobt ihn, ihr Diener des HERRN! Lobt den Namen des HERRN!
Gesegnet ist der Name des HERRN von nun an und für immer.“
Wir, meine Brüder und ich, stimmten alle mit ein. Es schien, als ob sogar die Felsen mit uns sangen, als wären sie erleichtert, ein vertrautes Lied zu hören.
Und dann tauchte das Tor vor uns auf, und ich fragte mich, was nun vor uns lag.
FORTSETZUNG FOLGT… Teil 2 von 8
Aufgaben:
Selbst in unruhigen Zeiten waren die Makkabäer fest entschlossen, dem HERRN zu gehorchen.
– Lest die Wallfahrts-Psalmen: Psalm 113-118. Nutzt dabei gerne Tamburine, Trommeln, Trillerpfeifen usw. und tut so, als ob ihr nach Jerusalem marschiert, während ihr die Psalmen lest. Die Heilige Schrift sagt uns, dass sogar die Steine schreien und den HERRN preisen wollen. – Bemalt einige Steine mit Bildern von Gottes schöner Schöpfung.

einfach gesegnet und reich beschenkt
