Meine Schwangerschaft genießen zwischen Übelkeit und Kindertrubel
Eine Schwangerschaft genießen? Der Alltag sieht oft anders aus. Beschwerden wie Übelkeit und andere körperliche Umstellungsprozesse sind anstrengend, wenn dann noch ein voller Terminkalender und Kindertrubel dazu kommt, ist das Chaos perfekt.
Einer Familie mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und die eigenen Bedürfnisse gemanagt zu bekommen ist schon eine Herausforderung, wenn dann aber die Schwangerschaft dazu kommt, kommen mitunter Gedanken an einen Nervenzusammenbruch auf.
Dass, dies nicht passiert und du deine Schwangerschaft genießen kannst, haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt.
So genießt du deine Schwangerschaft – Stück um Stück mehr
Tipps für eine leichtere und entspanntere Schwangerschaft
Du bist schwanger? ! Herzlichen Glückwunsch!
Ein Wunder wächst in deinem Bauch heran. Gott hat dich ausgesucht als Mutter für ein neues Leben. Was für ein Geschenk
Für mich ist eine Schwangerschaft oft herausfordernd, die körperliche Umstellung, die Müdigkeit, das emotionale Gleichgewicht gerät ins Wanken.
Auch wenn diese Zeit der Schwangerschaft oft anstrengend ist, so möchte ich sie gerne genießen und bewusst erleben.
Das Mindset vermag viel.
Achte auf deine Gedanken! Oder Behüte dein Herz!
Du kannst es nennen wie du möchtest, deine Einstellung ist entscheidend, wenn du dich über deine Schwangerschaft freust und der Alltag einfach herausfordernd ist, kannst du auch in Freude die Herausforderungen bestehen. Wenn du negative Gedanken hast, so wird der Körper immer kraftloser und Kleinigkeiten überfordern bereits.
Ein fröhliches Herz fördert die Genesung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus.
Nun, um deine Schwangerschaft zu genießen, ist der erste Schritt die Dankbarkeit.
Bist du dankbar für dieses große Geschenk, das in dir heranwächst?
Ist die Schwangerschaft in dir präsent oder bist du vom Alltag sehr abgelenkt?
Auch jetzt schon profitiert das Kind davon, wenn du mit ihm redest, es segnest und ihm gutes tust. Wenn du dir dafür Zeit nimmst, rückt dein Ungeborenes mehr in dein Bewusstsein und „läuft“ nicht nur mit. Bewusst wahrnehmen ist Teil des Genießens
Als nächsten Punkt betrachten wir uns und unser Umfeld.
Dem Körper helfen – Vitamine und eine gesunde Ernährung
- Das Gewebe lockert sich während der Schwangerschaft, vielleicht kommen die einen oder anderen Schmerzen auf.
Hier kannst du versuchen, dich auszuruhen und dich zu schonen. Gleichzeitig kannst du durch Bewegung und Ernährung dem Körper ein solides Fundament präsentieren, dass er zuverlässig arbeitet und sich gut auf neuen Gegebenheiten einstellt. Dass du deine Schwangerschaft genießen kannst, überfordere dich damit nicht, versuche ein Schritt nach dem anderen. Im Internet findest du ein riesiges Angebot an Dehnungsübungen und Fitnessübungen für die Schwangerschaft.
Gott hat alles wunderbar gemacht, so, dass dein Körper befähigt ist, ein Lebewesen wachsen zu lassen, diesem Raum zu verschaffen und all die notwendigen Nährstoffe weiterzugeben. Ein wahres Wunder ist das! Auch wenn es manchmal unbequem ist, so ist es doch schön, dass wir schon in unser Kind investieren können.
- Vitamin B und Omega 3 – gegen Übelkeit
Nimm Vitamin B am besten ein Vitaminkomplex und seinen ‚Partner‘ Omega 3 ein – um Schwangerschaftsübelkeit zu verringern.
Meine Erfahrung damit: Bei meinen 4 ersten Kindern war es mir das erste Trimester so gut wie immer übel und musste auch erbrechen, gefühlt wurde das immer schlimmer.
Beim 5. Kind habe ich es so gemacht, und nur bei nicht Einnahme kam ein leichtes Übelkeitsgefühl.
Allerdings dauert es einige Zeit, bis es wirkt, wenn du es ausprobieren möchtest. Nimm es, sobald du weißt, dass du ein Kind erwartest.
Wenn du dich mit gutem, Leben spendenden Essen füllst, hat dein Körper mehr Kraft. Natürlich ist es schwierig noch zusätzlich seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen, wenn eine Veränderung im Gange ist. Wenn du jedoch noch Kapazität dafür hast, ist es eine lohnende Investition auf gesunde, lebendige Lebensmittel zu achten. Manchmal hilf auch die einfache Frage: Wenn ich das jetzt esse, nehme ich damit Lebensenergie auf? – Also tut es mir etwas Gutes? Fühle ich mich dann besser?
Lerne deinem (Klein-) Kind Selbstständigkeit
Grande, das Entdeckeralter empfinde ich als besonders anstrengend. Gerade wenn die Kleinen die Gefahren noch nicht einschätzen können und man überall hinterher muss, weil so viel ausprobiert wird; Klettern, Wegrennen, Dinge in die Toilette werfen, und Grenzen erweitern. Große Geschwister können eine unglaublich große Hilfe sein, die mit auf die kleineren achten, sie einfangen, auch mit darauf achten, dass keine technischen Geräte oder Spielsachen in der Toilette zu schwimmen haben und die ein Tuch bringen, um die nächste Überschwemmung aufzuwischen. Es ist so eine Hilfe! Aber was ist, wenn sie noch nicht da sind? Oder du sie nicht dazu bewegen kannst, dich zu unterstützen? Was machst du mit deinem kleinen Wirbelwind?
Lehre sie Gehorsam und Selbstständigkeit. Das ist doch anstrengend! Oder? Oh ja, aber es ist ein unglaublich großer Schatz, wenn du es geschafft hast und es immer besser funktioniert. Es ist so ein Segen, wenn die Kleinen sich selbst anziehen können und wir uns nicht für jeden Schuh bücken müssen, sie nicht heben müssen in z.B. Auto, Kinderwagen, Kinderstuhl und Co. So kannst du wirklich zunehmend deinen Körper entlasten und deine Schwangerschaft und deine Familie mehr und mehr genießen.
Hier einige Beispiele zur Selbstständigkeit:
(all das kannst du auch schon mit sehr kleinen Kindern trainieren)
Der Entwicklungsstand variiert bekanntlich von Kind zu Kind, ich habe gemerkt, dass die meisten Kinder sehr früh schnell und viel lernen, wenn man es ihnen beibringt und zutraut. Also versuche es und orientiere dich an deinem Bauchgefühl und an dem Ergebnis, ob du es weiter trainieren möchtest oder lieber etwas anderes ausprobierst.
– Selbst anziehen
– Selbst aufs WC
– Sich selbst beschäftigen und Bespieltes wieder aufräumen
– eigenen Teller und Besteck holen, wieder abräumen
– sich selbst um das eigene Lätzchen kümmern
– selbst wieder aufwischen, was verschüttet ist
– Die Schuhe selbst anziehen / ausziehen /wegräumen
-Schmutzige Kleidung in die Wäsche bringen
uvm.
Außerdem können die Kleinen dir schon jetzt im Haushalt helfen. Ein guter Nebeneffekt dabei ist, sie stellen weniger „Blödsinn“ an, wenn du sie direkt bei dir hast und mit Aufgaben beschäftigst. Sie können dir auch wirkliche eine Hilfe sein, insbesondere, wenn du Schwierigkeiten hast dich zu bücken. Die Wäsche in die Waschmaschine stecken, den Kehricht auffegen usw. erspart dir später das Bücken, trainiert deine Kinder selbstständig, hilfsbereit und umsichtig zu werden. Überdies macht es ihnen Spaß, mithelfen zu können und ihren Teil beizutragen.
Hier ein paar Ideen, wie die Kleinkinder noch mit ins Haushaltsgeschehen eingebunden werden können:
Vertiefender Artikel: Den Haushalt bewältigen: Wenn Kinder helfen, Teil 1
Den Haushalt bewältigen: Wenn Kinder helfen, Teil 2 Dienste und Verantwortungsbereiche
Schraube deine Ansprüche herunter
Wenn es einem nicht gut geht, man körperlich und emotional erschöpft ist. Was ja häufig in der Schwangerschaft, unter anderem durch die hormonelle Umstellung vorkommt. Kann man nicht mehr alles perfekt schaffen und auch nicht alles teilweise perfekt schaffen. Also versuche es auch nicht.
Dein Körper leistet in der Schwangerschaft sehr viel. In dir wächst ein neues Leben und du gibst ganz viel Kraft dahinein, auch wenn es nach außen so aussieht, als würdest du nichts machen. Das darfst du dir immer wieder vor Augen führen. Versuche, das minimale Programm zu fahren. Vielleicht hast du schon eine bestehende Grundstruktur, vielleicht möchtest du diese anpassen und neue Prioritäten Raum geben. Für deine neue Planung nutze gerne unseren Wochenplan oder die Routinen -Übersicht unter dem verlinkten Beitrag. Wenn du dich nicht (mehr) überforderst, fällt das Genießen leichter ;),
Lass den Druck weg!
– den Druck jetzt super essen zu müssen (20 schnelle, einfache Essen-Ideensammlung, Speiseplan zum Ausdrucken)
Sicherlich ist es wichtig gesund zu essen und Kraft zuhaben, wenn dich das aber mehr Kraft kostet, ist auch in diesem Punkt das Schmalspurprogramm angesagt. Gerade wenn du Kinder versorgen musst und einen Rhythmus einhalten möchtest, ist das Essen ein fester Punkt in deinem Alltag.
Was auf den Tisch kommt, muss allerdings nichts ausgefallen sein, es kann auch einfach sein oder aufgewärmtes Essen vom Vortag sein. Mehr kochen und somit genug für eine zweite Mahlzeit haben, macht also Sinn.
Der Vorteil eines Speiseplans ist, du musst dich weniger häufig gedanklich mit Essen beschäftigen. Das ist bei Übelkeit Gold wert.
Du hast außerdem eine Vorstellung davon, was du zu tun hast, kannst des gegebenen Falls auch delegieren. Ein Speiseplan ist ein Plan, der sich jederzeit auch ändern lässt und flexibel anpassbar ist. Er soll dich unterstützen, nicht knechten.
Ich benutze phasenweise einen flexiblen Wochenspeiseplan, was mir den Alltag wirklich erleichtert, da einfach weniger in meinem Kopf herumschwirrt. Ich habe einen ganz einfachen Plan gemacht, diesen Laminiert und beschreibe ihn mit Folienstift, so kann ich ihn jederzeit wieder anpassen.
Lass den Druck weg!
– den Druck jedem Kind immer gerecht werden zu wollen/ müssen
– den Druck, dass der Haushalt optimal laufen muss
– den Druck emotional ausgeglichen zu sein und für jeden Menschen Verständnis zu haben (nur für dich nicht)
Jeschua sagt:
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Er wünscht sich, Wohlbefinden für dich. Er hat dich beschenkt und er kümmert sich auch um dich!
Er trägt dich durch diese Zeit. Du bist gesegnet und du darfst diese Zeit, diese Schwangerschaft genießen, trotz Herausforderungen. Alles wird sich fügen.
Eine wunderschöne Bibelstelle:

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und im Bausch seines Gewandes tragen;
die Mutterschafe wird er sorgsam führen
Ist das nicht wunderschön? Er weiß, dass die Mütter besondere Sorgfalt brauchen, und er kümmert sich darum, er ist ganz liebevoll mit uns.
Wenn du einfach eine Ermutigung hören möchtest, habe ich dir hier etwas zusammengestellt:
dazu gibt es noch eine schriftliche Version: ermutigende Bibelverse:
Was ist deine Aufgabe und Berufung für diese Zeit der Schwangerschaft?
Manchmal verlieren wir den Blick für das Wesentliche. Lass uns noch einmal zurückspulen und überlege, was ist denn gerade deine Aufgabe?
Wie kannst du die Schwangerschaft genießen?
Es ist wichtig, dass es dir gut geht. So kann sich auch das Baby in dir, gut entwickeln.
Deine Aufgabe ist ggf. auch, dich um die anderen Kinder zu kümmern und sie zu versorgen.
Auch der Haushalt ist vermutlich deine Aufgabe, vielleicht hast du hier Unterstützung und kannst deine Ansprüche etwas herunterschrauben, dass du für die beiden oberen Punkt mehr Zeit hast.
Und auch die Rolle als Partnerin und Ehefrau will ich hier nennen.
All die anderen Dinge, können vielleicht mehr in den Hintergrund rücken, was meinst du?
Was ist für dich dran? Was ist deine Berufung? Wo möchtest du deine Prioritäten setzen?
Du kannst dich entscheiden, wie du deine Zeit einsetzt.
Achte auf dich, so gut du kannst.
Genießen hat etwas mit Zufriedenheit zu tun. Suche nach dieser Zufriedenheit. Jede Herausforderung, jeden Moment kannst du genießen, wenn du inneren Frieden hast. Überforderung bringt Unfrieden. Wie kannst du auf dich achten, dass du dich nicht überforderst?
- Achte auf deinen Schlaf
- schlafe, wenn möglich, früh,
- lagere deinen Bauch, um erholsamer schlafen zu können, mit einem Kissen/ Stillkissen
- Trainiere deinen Beckenboden, am besten natürlich deinen ganzen Körper, vielleicht kannst du dir täglich 5 Minuten für Gymnastik oder Dehnen einplanen. So geht es deinem Körper und gleichzeitig dir, besser. Aber mach dich deshalb nicht verrückt, denn das bringt wiederum den Unfrieden und fördert nicht das Genießen.
- Bei schwachem Bindegewebe nutze einen Shaper als Bauchstütze (ich bin mit einem günstigen von C&A völlig zufrieden.)
- Habe regelmäßige Routinen, die dich unterstützen und dir helfen, die dich aber nicht stressen. Plane hier nur das Notwendigste. z.B. Essens und Schlafenszeiten. Vielleicht ist dir auch eine Grundstruktur mit Zeitblöcken hilfreich.
- Plane eine Mittagsschlafzeit oder Ruhezeit für dich ein
- Nimm Hilfe an (auch von einem viel arbeitenden Ehemann)
Hilfe annehmen und Entlastung schaffen
Hilfe annehmen, das sagt sich so leicht. Was ist, wenn niemand helfen möchte? Vielleicht lässt sich einer der folgenden Punkt bei euch umsetzen.
– Welche Aufgaben muss ich an meinen Mann oder jemand anderes abgeben, weil es zu schwer ist? Mögliche Punkte könnten sein:
- Wäsche in den Keller tragen
- Pakete oder Einkauf hochbringen
- Sachen für Keller oder Dachboden hin und her tragen
– Kann eine Nachbarin, eine Freundin oder deine Mutter/Schwiegermutter dich gelegentlich unterstützen?
Was wäre eine Hilfe für dich?
- Den Kindern etwas vorlesen? Dir ein Zeitfenster geben, dass du 30 Minuten spazieren gehen kannst?
- 1x pro Woche etwas für euch mit kochen? / Z. B. in Zeiten von Übelkeit etwas für die Familie kochen?
- 1x /Woche beim Putzen mithelfen?
Ist es möglich für euch eine Babysitterin 2-4x im Monat zu bekommen?
Ist es möglich, jemanden als Putzhilfe zu engagieren?
Hast du große Schwierigkeiten in der Schwangerschaft, bekommst du vielleicht eine Haushaltshilfe verschrieben?
Das emotionale Gleichgewicht halten

Das emotionale Gleichgewicht ist für mich eine der größten Herausforderungen.
Nicht so zu funktionieren, wie ich es mir vorstelle, ist eine absolute Katastrophe für mich. Mit meiner kleinen Kraft klarkommen, um Hilfe bitten, überfordert sein, sensibel sein, wegen eines nicht mehr so stabilen Nervenkostüms.
Was kann man da machen?
- Wisse: Du bist am richtigen Platz und du kannst genau das Richtige zur richtigen Zeit machen.
- Sorge dich nicht, denke positiv in die Zukunft
- Vertraue darauf, dass Gott für dich ist und er dir alles zum Besten dienen lässt.- (Audiomeditation für Mamis)
– Versuche jeden Tag an Gott dranzubleiben, auch wenn es dir nicht danach ist.
Das baut dich auf und gibt dir wiederum Kraft, deine Schwangerschaft und dein Leben zu genießen.
Du bekommst von deinem himmlischen Vater alles, was du brauchst: Sicherheit, Liebe, Weisheit und Kraft
Mir hilft es, wenn:
- ich wenigstens eine „Miroandacht“ mache – also den Kindern einen kleinen Impuls mitgebe oder etwas vorlese
- bewusst wenigstens ein Lobpreislied höre/ singe
- Wenn ich versuche, auf seine Stimme zu hören und zu beten.
Besondere Schwierigkeiten während der Schwangerschaft
Gehe deine Sorgen Stück für Stück an und finde Lösungen.
- Was belastet dich besonders? Wie kann das verändert werden?
- Wen kannst du fragen, dir bei der Lösungsfindung oder Lösungsumsetzung zu helfen?
Wie viel betest du dafür? Schreibe deine Gebete auf, für mehr Konzentration. - Beginne ein Dankbarkeitstagebuch bei Unzufriedenheit.
- Möge der Ewige dir ganz nahe sein und dir alles geben, was du brauchst.
Ich wünsche dir, dass du deine Schwangerschaft wirklich genießen kannst. Eine gute, mit Freude gefüllte Schwangerschaft und Geburt dir und Kraft und Übersicht in deinem Alltag. Diese Zeit, mit diesem Kind, ist etwas Einmaliges, erlebe sie bewusst! Möge dein Kind ein gesegnetes Kind sein und eure Familie sich gut zusammen finden.
Ich würde mich freuen, von Deinen Schwangerschaft- genießen – Tipps zu hören.
Schreibe uns gerne ein Kommentar.

einfach gesegnet und reich beschenkt
