Jonathans Geschichte – Teil 7
Die erstaunliche wahre Geschichte der Makkabäer
Von Heidi Cooper übersetzt von Sonja (Torah-in-Family.de)
TEIL 7 von 8 Teilen
Judas rief dem Volk zu: „Sammelt die Beute noch nicht ein! Wir haben noch zu kämpfen!“ Und tatsächlich, als wir aufblickten, tauchten einige der Soldaten, die in die Berge geflohen waren, wieder auf. Aber bevor sie etwas tun konnten, hatten wir alle Zelte ihres Lagers verbrannt, und der Rauch stieg wie eine riesige Säule in den Himmel.
Wenn ihnen das keine Angst einjagte, dann wahrscheinlich, als sie uns mit den Waffen fuchteln sahen und unsere Schreie hörten. Sie rannten so weit weg, dass sie das Land verließen.
Also kehrten wir zurück und begannen, all die Dinge einzusammeln, die sie zurückgelassen hatten. Wir fanden Gold und Silber und üppige blaue Seide. Wir fanden sogar violetten Farbstoff aus Murex-Muscheln und andere unglaubliche Dinge.
Wir fühlten uns wie die Israeliten, als sie beim Auszug aus Ägypten plünderten.Wir hatten gerade die Griechen geplündert.
Nach diesem großen Sieg gingen wir alle nach Hause, um uns auszuruhen. Ich war so glücklich, mein geliebtes Modin wiederzusehen. Doch ich wusste in meinem Herzen, dass wir Jerusalem sehr bald wiedersehen würden, also ruhte ich mich aus. Wir sangen Siegeslieder und dankten dem HERRN für seine unglaubliche Güte.
Ein Psalm. Singt dem HERRN ein neues Lied! Denn er hat Wunder getan; seine Rechte hat ihm den Sieg verschafft und sein heiliger Arm.
Der HERR hat sein Heil kund werden lassen; er hat vor den Augen der Heiden seine Gerechtigkeit geoffenbart.
Er gedachte an seine Gnade und Treue gegenüber dem Haus Israel; alle Enden der Erde haben gesehen das Heil unseres Gottes.
Jauchzt dem HERRN, alle Welt; brecht in Jubel aus, frohlockt und lobsingt!
Lobsingt dem HERRN mit der Laute, mit der Laute und mit klangvoller Stimme,
mit Trompeten und Hörnerschall; jauchzt vor dem König, dem HERRN!
Es brause das Meer und was es erfüllt, der Erdkreis und die darauf wohnen;
die Ströme sollen in die Hände klatschen, die Berge allesamt sollen jubeln
vor dem HERRN, denn er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,1-9
Viele der Frauen begrüßten uns bei unserer Rückkehr mit Tanz und Gesang. Sie hoben ihre Tamburine über ihre Köpfe und wirbelten im Gleichklang herum. Das war sehr schön anzusehen. Gottes Volk kam vor ihn um ihn gemeinsam zu preisen! Was für eine Freude.
Aber natürlich konnte unsere Ruhe nicht ewig andauern. Unsere Arbeit war noch nicht getan, denn einige ziemlich verärgerte griechische Offiziere, die um ihr Leben fürchteten, weil sie die Befehle von Epiphanes nicht ausgeführt hatten waren entschlossen, uns ein für alle Mal zu stoppen.
Nach einigen Wochen der Ruhe erfuhren wir, dass ein Heer von sechzigtausend Männern und Reitern auf dem Weg zu uns war.
Ich glaube, jetzt kannte ich endlich den Gott, dem ich diente. Er war trotz aller Widrigkeiten treu gewesen. Ich wusste, dass er es wert war, für ihn zu leben und für ihn zu sterben, ganz gleich, was passierte. Als Judas uns erneut zum Kampf aufrief, war ich bereit, ohne Angst in meinem Herzen. Was waren sechzigtausend Männer im Angesicht des HERRN? Mein Herz schloss sich Judas an, als er wieder einmal vor den großen Thron trat und den HERRN bat, für uns zu kämpfen. Er bat darum, dass wir stark im Herzen und mutig sein würden.
Als die Schlacht begann, töteten wir fünftausend Männer, einfach so! Der Rest der Armee ergriff die Flucht! Als wir sie schließlich aus den Augen verloren, schrie Judas: „Okay, Männer! Wir haben sie in die Flucht geschlagen! Es ist an der Zeit, den Heiligen Tempel zurückzuerobern. Auf nach Jerusalem!“
FORTSETZUNG FOLGT… Teil 8
Aufgabe:
Spielt verkleiden. Tut so, als würdet ihr den ganzen Reichtum der Griechen finden und zeigt sie dann in einer Parade. Sucht euch ein paar schicke Decken, Kleider usw. und habt Spaß!
Bastelt aus einem Karton eine Schatzkiste, dekoriert sie und füllt sie mit besonderen Spielsachen, Malbüchern, DVDs, Musik, Musikinstrumenten usw., die nur am Schabbat genutzt werden dürfen.
©2010 von Heidi Cooper www.torahfamilyliving.com

einfach gesegnet und reich beschenkt
